Unsere eigene Erfahrung und all unsere Erfolgsbeispiele zeigen: Um heute erfolgreich zu sein, müssen Sie im Netz mit einem Onlineauftritt vertreten sein. Doch nicht alles, was Sie zu Social-Media-Strategien, Werbebudgets, vermeintlichen Geheimtipps und Erfolgsformeln lesen, stimmt auch. In diesem Artikel möchten wir Ihnen fünf Irrglauben rund um das Thema “Onlineauftritt” vorstellen und Ihnen zeigen, was tatsächlich stimmt.

Irrglaube 1 beim Onlineauftritt: “Ich arbeite auf dem Land, da kennt man sich. Ich brauch keinen Internetauftritt.”

Sie sind in der Region bekannt? Neben Stammkunden haben Sie auch immer wieder neue Anfragen und Ihr Firmenname ist bei Vielen der Inbegriff für Qualität und Leistung? Das freut uns sehr, denn das bedeutet, dass Sie einen guten Job machen. Im Zeitalter des Fachkräftemangels haben Sie sowieso schon mehr Anfragen in den Auftragsbüchern, als Sie mit Ihrem aktuellen Personal bearbeiten können? Es scheint naheliegend, dass Sie sich jetzt also fragen: Warum brauche ich eigentlich irgendwas im Internet?

Die Antwort ist einfach: Weil Sie erfolgreich bleiben wollen. 

Es ist eine tolle Startposition, wenn Sie in Ihrer Region bereits bekannt sind und ein belastbares Netz an Stammkunden aufgebaut haben. Damit das in Zukunft bei allen neuen Trends und über Generationenwechsel binweg jedoch so bleibt, müssen Sie jetzt aktiv werden.

Jeder dritte Kleinbetrieb nutzt mittlerweile Social Media, um bei bestehenden Kunden präsent zu sein, neue kaufbereite Wunschkunden zu finden und auch qualifizierte Fachkräfte anzusprechen und gezielt von der Konkurrenz abzuwerben. All diese Betriebe sind Ihre unmittelbare Konkurrenz und Sie wollen doch keine guten Kundenaufträge verlieren, nur weil Ihr man Ihren Mitbewerber bei Google, Facebook und Co findet, Sie aber nicht, oder?

Die Vorteile eines guten Onlineauftritts auf einen Blick:

  1. Das eigene Unternehmen vorstellen: Auf einer eigenen Website und über Unternehmensprofile bei Social Media können Sie Ihr eigenes Unternehmen all jenen vorstellen, die Sie noch nicht, oder noch nicht gut kennen. Sprechen Sie über Ihre Werte, Ziele, Visionen und Missionen und zeigen Sie, was hinter Ihrem Namen steckt.
  1. Persönliche Bindung stärken: Im Internet sind Sie mit Ihren Seiten und Profilen rund um die Uhr erreichbar, um zentrale Informationen effizient und gebündelt an alle Interessierten zu geben. Besonders Interaktionen auf Sozialen Netzwerken können die persönliche Bindungen steigern, wenn (potenzielle) Kunden und Mitarbeiter das Gefühl haben, direkt mit Ihnen in den Austausch kommen zu können.
  1. Potenzielle Neukunden und Fachkräfte erreichen: Ein großer Teil der Menschen ist im Internet und auf Websites unterwegs, um sich Informationen zu suchen. Ein übersichtliches Leistungsportfolio, Einblicke in den Alltag im Betrieb und Referenzen und Bewertungen ermöglichen es, die eigene Reichweite auszubauen.
  1. Expertenstatus auf- und ausbauen: Beschreiben Sie nicht lange, was Sie gut können, sondern zeigen Sie es einfach: Erfolgsgeschichten von Bestandskunden helfen bei der Positionierung als Experte in Ihrem Gebiet. Regelmäßige Updates aus dem Betrieb und von Projekten zeigen, woran Sie tagtäglich arbeiten.
  1. Echte und authentische Einblicke: Auf dem Land kennt man sich zwar, aber wirklich echte und authentische Einblicke in Ihre Arbeit haben die wenigsten – auch wenn Ihr Unternehmen und Ihr Name gut bekannt ist. Ein Internetauftritt ermöglicht es sowohl “Bekannten”, als auch neuen Zielgruppen zu zeigen, was Sie ausmacht, wie Sie sich von der Konkurrenz unterscheiden und wie es wirklich ist, Kunde oder Mitarbeiter bei Ihnen zu sein.

Unsere Empfehlung: Jeder braucht einen Internet-/Onlineauftritt.

Gerade da bei weitem noch nicht alle Betriebe in ländlichen Regionen die Macht eines starken Internetauftritts erkannt haben, kann das Ihre Chance sein jetzt aktiv zu werden und sich als digitaler Vorreiter zu positionieren.

Irrglaube 2: “Es reicht, wenn ich meinen Job gut mache. Kunden und Bewerber kommen von alleine.”

Ein riesiges Problem heute ist der Fachkräftemangel: Sie schreiben mehrere Stellen aus, zahlen gut, bieten attraktive Zusatzleistungen, haben eine tolle Unternehmenskultur, bilden sogar selbst aus – und es bewirbt sich einfach niemand. In jedem Fall niemand, den Sie als qualifizierte Fachkraft sofort einstellen würden. 

Das zeigt uns: Es reicht eben nicht, wenn Sie “nur” Ihren Job gut machen. Selbstverständlich ist das eine ganz wichtige Grundlage, damit Ihre Kunden zufrieden sind und Ihr Team sich gut fühlt. Aber neue Kunden und vor allem neue Bewerber bekommen Sie so nicht. Hier müssen Sie proaktiv sein, gezielt qualifizierte Personen ansprechen und Ihnen einen klaren Mehrwert liefern, zu Ihnen zu wechseln und nicht einfach in dem Job zu bleiben, den Sie gerade schon haben. Denn aktiv arbeitssuchend sind gute und motivierte Leute in Ihrer Branche schon lange nicht mehr. Und auch kaufbereite Kunden müssen erst davon überzeugt werden, dass Sie der Dienstleister und Unternehmer des Vertrauens sind, mit dem sich eine langfristige Partnerschaft eingehen lassen kann.

Unser Motto: Wer nicht wirbt, der stirbt. 

Investieren Sie gezielt Werbebudget in aussichtsreiche Kampagnen, um passgenau Ihre Zielgruppe zu erreichen. 

Wie das geht, warum sich Online Werbung lohnt und warum Werbebudget immer eine lohnenswerte Investition ist, zeigen wir Ihnen hier im Magazin.

Irrglaube 3: “Ich muss auf allen Plattformen vertreten sein und jeden neuen Trend mitnehmen.” 

TikTok, Snapchat, Clubhouse.. Neue Plattformen entwickeln sich in rasantem Tempo und es scheint, als käme jeden Monat eine neue Plattform hinzu. 

Unsere Empfehlung: Klein anfangen und die Zielgruppe nicht aus dem Blick verlieren.

Facebook: Verbreitung und Reichweite in der Kernzielgruppe nutzen

Instagram: Mit Bildern und Videos überzeugen

XING/LinkedIn: Berufliches Netzwerk aufbauen und Expertise stärken

Idee: Hier Beispielprofile von Kunden verlinken und zeigen, wie gute Social Media Arbeit bzw. gutes Social Media Recruiting aussehen kann.

Irrglaube 4: “Einmal angelegt braucht mein Unternehmensprofil keine große Aufmerksamkeit mehr.”

Sie haben unsere 10-Schritte-Anleitung befolgt und sich Unternehmensprofile bei Facebook, Instagram & Co angelegt oder sie optimiert. Das ist ein erster wertvoller Schritt. Wir möchten hier jedoch betonen, dass es tatsächlich nur ein erster Schritt ist – was bedeutet, dass noch einige weitere Schritte folgen müssen, um sich wirklich sinnvoll im Netz zu positionieren und das Beste aus Social-Media-Marketing, -Recruiting und Employer Branding rauszuholen.

Ein Onlineauftritt ersetzt auf keinen Fall die Kommunikation mit Kunden oder potenziellen Bewerbern, er ergänzt und erleichtert das Zusammentreffen aber. Wie bei jeder guten (Geschäfts-)beziehung reicht es daher hier aber nicht, nur einmalig ein Profil anzulegen und es dann nur noch stiefmütterlich zu behandeln.

Unsere Empfehlung: Kontinuität gewinnt.

Irrglaube 5: “Ich brauche gleich eine ganze Marketingabteilung für einen guten Onlineauftritt.”

Fragen Sie sich: Welche Inhalte können wir neben dem Alltagsgeschäft einfach bzw. ohne großen Mehraufwand produzieren (z.B. Kurzvideos beim Kunden, Bilder aus der Werkstatt, Interviews mit Mitarbeitern)? Fangen Sie damit an.

Unsere Empfehlung: Sie legen die Grundlagen, wir kümmern uns um den Rest.